Historie

Der Reit- und Fahrverein Rosenthal-Willershausen stellt sich vor!

 

Im Jahre 1968 fanden sich auf Initiative von Heinz-Hermann Finke, dem damaligen Prokuristen der Firma Vogelsang (heute Firma Böhl), Freunde des Reit- und Fahrsports zu einer Besprechung im Hause Finke zusammen. Nach reger Aussprache aller Anwesenden wurder der "Reit- und Fahrverein Rosenthal-Willershausen" gegründet.

 

 

Hauptaufgabe des Vereins sollte sein, den Reit- und Fahrsport in Rosenthal zu fördern und die Möglichkeit zu schaffen, dass dieser Sport auch in Rosenthal ausgeübt werden kann.
 
 
Der Geschäftsführende Vorstand setzte sich aus folgenden Personen zusammen:

1. Vorsitzender: Sigmar Salzmann
2. Vorsitzender: Konrad Hecker (Willershausen)
1. Kassierer: Fritz Wiegand
Vertreter Kassierer: Georg Waßmuth
1. Schriftführerin: Margarethe Noll, heute Hoeck
Vertreter Schriftführer: Karl Dersch (Willershausen)
Reitwart: Heinz-Hermann Finke
Fahrwart: Ludwig Klingelhöfer







 




Weitere Gründungsmitglieder waren Adam Noll, Heinrich Nolte, Wilhelm Mengel, Hermann Ruckert (Willershausen), Konrad Stalb, Konrad Möscheid, Karl Klingelhöfer, Ingeborg Finke, Heinrich Happel und Wilhelm Happel.
 
 
Der Vorstand beschloss, am Sonntag, den 31. März 1968 um 10:00 Uhr folgende Plätze zu besichtigen: Bockwiese, Hute, Wiese hinter den Höfen, Wiese in der Aue und am Wetterweg.
 
Am 3. April 1968 wurde über den Bau eines Reitplatzes diskutiert. Man kam zu dem Ergebnis, dass die Wiese am Schießstand zu dieser Zeit als günstigster Reitplatz in Frage kam. Der Vorstand wurde beauftragt, mit der Stadt zu verhandeln.
 
Mit Hilfe der Bundeswehr Stadtallendorf und der Initiative von Kurt Wunderlich wurde das Reitplatzgelände im April 1968 geschaffen. In Form des Einsatzes von zwei Bergepanzern wurde die Wiese am Schießstandgelände begradigt.
 
 
Am 1. Mai 1968 fand die erste Veranstaltung statt: Ein Maiausflug, der heute noch als Maireiten fortgesetzt wird.
 
 
Die erste Fuchsjagd wurde am 1. Oktober 1968 durchgeführt und vom Hof des späteren langjährigen 1. Vorsitzenden Georg Waßmuth gestartet. 
 
 
 
Auf Antrag des Vereins stellte die Stadt Rosenthal später das Gelände in der Aue zur Verfügung.
 
 
Am 26. und 27. Juli 1974 wurde das erste Dressur- und Springturnier durchgeführt.
Dieses mittlerweile traditionelle Turnier findet seitdem an jedem letzten Wochenende im Juli statt.
 
 
1978 wurde während einer Vorstandssitzung der Bau einer Reithalle beschlossen.
Besondere Verdienste beim Bau der Reithalle erwarben sich der damalige 1. Vorsitzende Konrad Schleiter und Reitwart Karl Klingelhöfer.
Die Fertigstellung in Form einer Einweihung wurde zünftig gefeiert.
 
Ergänzt wurde der Komplex 1986 durch die vereinseigenen Ställe und das Reiterheim.
 
 
2003 wurde der große Sandplatz (Abreiteplatz) begradigt und mit einer Drainage versehen, so dass er nun fast ganzjährig nutzbar ist und optimale Trainingsbedingungen aufweist. 
 
 
2007 folgte die Sanierung der Reithalle mit Erneuerung der Bande samt Unterkonstruktion sowie Austausch des Hallenbodens.
Mit mehreren hunderten Arbeitsstunden der Mitglieder erfolgte die Erneuerung der Halle fast komplett in Eigenleistung. Nur den Einbau des Unterbodens und der aus verschiedenen Sanden und Vlies bestehenden Tretschicht übernahm eine Fachfirma aus dem Westerwald.
 
 
Mit rund 140 Mitgliedern, davon 20 Kindern und Jugendlichen und 60 Aktiven präsentiert sich der Verein heute auf Grund großer Eigeninitiative der einzelnen Mitglieder als ein dynamischer Verein.
 
Neben der überaus erfolgreichen Teilnahme an Turnieren werden gemeinsame Ausritte unternommen und auch gemeinsam gefeiert.
 
 
Des Weiteren ist der Reit- und Fahrverein Rosenthal-Willershausen alle fünf Jahre Ausrichter des traditionellen Heimatfestes in Rosenthal, welches immer am zweiten Wochenende im Juli stattfindet. 
                              
In der Hoffnung auf die weitere Mitwirkung bewährter Vereinsarbeit wird es dem Verein wohl auch in Zukunft möglich sein, größere Ziele - sei es in sportlicher oder gesellschaftlicher Hinsicht - zu erreichen.