Gratulation zum bestandenen Abzeichen!

Unser Verein hat am 25.03.2017 Abzeichen-Prüfungen für Basispass und Reitabzeichen durchgeführt und konnte insgesamt 27 Urkunden überreichen.

Mit dazu gestoßen waren auch einige Teilnehmer der Nachbarvereine Burgwald und Gemünden.

Die Richter Frau Conrad und Herr Welz waren zufrieden mit den Leistungen der Prüflinge, so dass alle ihre Prüfungen bestanden.

 

Voraussetzung für alle weiteren Leistungsabzeichen im Pferdesport ist der Basispass Pferdekunde. Hier wird Wissen in Theorie und Praxis bei allen alltagsrelevanten Tätigkeiten rund ums Pferd abgefragt. Pferde führen, satteln, trensen und verladen standen genauso auf dem Programm wie Pferdehaltung, Pferdegesundheit, Pferdeverhalten oder die ethischen Grundsätze im Pferdesport.

Das Training haben Martina Niebisch-Lerch und Tamara Müller übernommen.


Gemäß dem seit 2014 geltenden neuen System für Reitabzeichen-Prüfungen sind neben Dressur, Springen und Theorie auch immer die Stationsprüfung Bodenarbeit abzuprüfen. In jeder Teilprüfung muss eine Wertnote von 5,0 erreicht werden, zum Bestehen mindestens die Durchschnittsnote 6,0 aus allen Teilprüfungen.

Das Training in Dressur und Springen hat Georg Hoeck auf der Rosenthaler Reitanlage übernommen, Theorie für RA 10 (Steckenpferd) und 8 wurde von Martina Niebisch-Lerch und Tamara Müller, Theorie für RA 5 (DRA Kl. IV) und 4 (DRA Kl. III) von Ingrid Groß vermittelt. Die Bodenarbeit haben Ralf Wagner und Martina Niebisch-Lerch mit den Teilnehmern geübt.


Das Reitabzeichen RA10 (Steckenpferd) ist das einfachste Reitabzeichen. Es eignet sich für Anfänger und Einsteiger. Deshalb sind die Anforderungen noch nicht so hoch. Es wird an der Longe oder am Führzügel geritten. Außerdem müssen sich die Absolventen in der Pferdepflege auskennen und beim Satteln und Trensen mithelfen.


Das Reiten im leichten Sitz kommt beim Reitabzeichen RA8 als neue Herausforderung hinzu. Neben der Bodenarbeit – das sind Übungen im Umgang mit dem Pferd wie z. B. Führen - zeigen die Absolventen, dass sie sich mit Pferderassen, Farben, Abzeichen und dem Körperbau auskennen. Auch Sitzformen, Hufschlagfiguren und die Bahnordnung sind ein Thema.

 

Prüflinge des Reitabzeichen RA5 (DRA Kl. IV) müssen ihre Leistung in einer Dressurreiter- und einer Stilspringprüfung Kl. E präsentieren. Neben dem Prüfungsgespräch zur Praxis und Reitlehre werden Kenntnisse zum Einstieg in den Turniersport und zur Unfallverhütung abgefragt.

 

Um das Reitabzeichen RA4 (DRA Kl. III) erfolgreich abzulegen, muss eine Dressurreiter- und eine Stilspringprüfung Kl. A geritten werden. In der Theorie werden Fragen zur Fitness des Reiters und zur Grundausrüstung des Reitpferdes gestellt.


Es haben bestanden:

 

Basispass Pferdekunde:

Ann-Katrin Klinge, Amelie Scheuch, Antonia Scheuch, Julia Schneider, Pauline Wendt und Florian Wolski (RFV Rosenthal-Willershausen) sowie Maureen Marks und Johanna Schakel (RFV Burgwald) und Luisa Wölk (RFV Gemünden)

 

Reitabzeichen RA10:

Pauline Wendt (RFV Rosenthal-Willershausen) sowie Maureen Marks und Lea Schwarz (RFV Burgwald)


Reitabzeichen RA8:

Antonia Scheuch (RFV Rosenthal-Willershausen)

 

Reitabzeichen RA5:

Paula Dersch, Amelie Scheuch, Julia Schneider und Florian Wolski (RFV Rosenthal-Willershausen) sowie Jule Hielscher (RFV Burgwald)

 

Reitabzeichen RA4:

Luisa Dersch (RFV Rosenthal-Willershausen)

 

Abzeichenprüfung 2017

Das Foto zeigt die erfolgreichen Absolventen zusammen mit den Richtern, Trainern und dem Vereinsvorsitzenden