Die „Goldene Schärpe – der Deutschlandpreis der Ponyreiter“

Zwei Rosenthaler Amazonen haben sich für die Teilnahme am Bundeswettbewerb "Kleine Schärpe" (Ponyspiele) qualifiziert: Theresa Krauskopf  mit Pony Dom Perignon und Amelie Waldeyer mit Pony Fallada W sind mit  insgesamt 19 hessischen Teilnehmern vom 24. - 26. Juni nach Höven (Emsland) gereist, um sich in den beiden Disziplinen "Goldene Schärpe" und "Kleine Schärpe" mit insgesamt  fast 130 Teilnehmern zu messen.

 

Dies ist ein bundesweiter Wettbewerb mit einer langen Tradition, der 1972 ins Leben gerufen wurde, „um die Ausbildungsarbeit und -richtung auf dem Gebiet der Ponyreiterei nachhaltig zu beeinflussen“. Im Laufe der Zeit wurde der Teilnehmerkreis immer größer, die Aufgaben wandelten sich und die Veranstaltung wurde ein vielseitiger Wettbewerb mit Dressurprüfung, Stilspringprüfung und Stilgeländeritt, jeweils auf E-Niveau, sowie Theorie und Vormustern.

 

Die Teilprüfungen der "Kleinen Schärpe" 

In der Teilprüfung Theorie gilt es, einen Fragebogen mit 10 Fragen aus dem Gebiet der Pferdehaltung, Pferdefütterung, Reitlehre und Ausrüstung möglichst korrekt zu beantworten. Der Geländeteil besteht aus 3 Teilprüfungen: Tempofeeling, Geländecaprilli-Prüfung und den Mannschaftsponyspielen (Steinrennen). Die Geschicklichkeitsspiele bestehen aus den Disziplinen: Becherrennen, einem Geschicklichkeitsparcours mit Kleeblatt-Labyrinth, Slalom und Stangen-L.

 

Teilnahmeberechtigt: Je Landesverband dürfen 3 Mannschaften, bestehend aus vier bis fünf Reiter/innen im Alter von 14 Jahren und jünger an den Start gebracht werden. Die Teilnehmer sind nur mit M- oder G-Ponys zugelassen.


Der Donnerstag war Anreisetag. Am Freitagvormittag ging es los. Nach der Mannschaftsbesprechung mit Auslosung der Startfolge stand am Mittag ein Geländetraining für die Mannschaften auf dem Programm und im Anschluss die Theorie.

 

Der Samstag stand im Zeichen der Geländeprüfungen! Für die kleine Schärpe standen die Geländespiele an. Dort gab es verschiedene Aufgaben mit der Mannschaft zu bewältigen. Tempo-Feeling in Kombination mit einer Gelände-Caprilliprüfung und anschließendem Steinrennen.


Am Samstagabend wurde zusammen gefeiert! Beim Länderabend mit Einmarsch der Landesverbände mit Standarte konnten sich Teilnehmer, Eltern und Betreuer untereinander noch besser kennenlernen.

 

Nach Theorie - Teil A  und Geländespiele - Teil B, lag Hessen III (mit Theresa Krauskopf) auf Platz 3.

Hessen I lag auf Platz 4 und Hessen II (mit Amelie Waldeyer) lag auf Platz 6.


Am Sonntag wurde es noch mal spannend. Die Geschicklichkeitsspiele sollten die Entscheidung bringen! Die Geschicklichkeitsspiele bestanden aus 9 Stationen, die in zwei Teil-Parcouren zusammengesetzt hat. Der erste Parcours bestand aus Kleeblatt, Slalom um Pylonen, ein Stangen-L und das Becherrenen. Im zweiten Parcours wurden Volten geritten, es ging über mehrere Sprünge im Trab und Galopp, Tennisbälle mussten von A nach B gebracht werden und die Haltebox war eine weitere Station. Am Ende haben sich einige Mannschaftsergebnisse durch das Geschicklichkeitsspiel noch mal gedreht!


Hessen I (Paula Heinemann, Paula Brede, Maurice Lind, Pauline Fischer ) landete im Endergebnis auf Platz 2,

Hessen III (Louisa Tent, Theresa Krauskopf, Amelie Dechert, Lars Dechert, Lara-Sophie Becker)  belegte den 3. Platz,

Hessen II (Ludwig Lenz, Mailien Marx, Mara Menzel, Amelie Waldeyer, Maja Pieper) wurde Sechster,

von insgesamt 7 Mannschaften!