Weihnachtsfeier

Unterhaltung für große und kleine Pferdefreunde gab es am Sonntag, den 6. Dezember 2015 auf der Rosenthaler Reitanlage. Die Aktiven hatten sich ein buntes Programm einfallen lassen und auch der Nikolaus hatte sich angekündigt.


Der erste Programmpunkt war eine Dressur-Quadrille mit acht Pferden, unter Leitung von Anne Schneider.

Jana Dersch (Shakira), Luisa Dersch (Lavallo), Apolonia Edelmann (Ravenna), Katrin Finger (Max), Ann-Kristin Freitag (Donatelli), Antonia Krauskopf (Reflex), Daniela Schleiter (Daylight) und Martin Waßmuth (Waikata) zeigten zu weihnachtlicher Musik eine anspruchsvolle Quadrille - klassisch in weißer Reithose und Vereinsshirt.


Es folgte die Weihnachtsgeschichte "Vom kleinen Engel, der nicht tanzen konnte", bei der die Kinder nicht nur ritten, sondern auch Texte vortrugen.

Erzengel Gabriel (Florian Wolski auf Jolly Jumper) verkündigte die frohe Nachricht, dass das Jesus-Kind geboren sei und forderte alle Engel und Erzengel auf, nach Bethlehem zu schweben. Doch der kleine Engel Anne (Anne Schleiter auf Dartagnan) traute sich nicht, zusammen mit den anderen zu fliegen, da sie glaubte, nicht tanzen zu können. Erst als sie eine Sternschnuppe zur Erde sausen sah, flog sie doch mutig hinterher.

Durch das helle Licht wurde ein großer, zottiger Bär (Paula Dersch auf Matell) aus dem Winterschlaf geweckt. Gemeinsam suchten sie nach der Sternschnuppe, die der kleine Engel Anna dem Jesus-Kind schenken wollte. Nachdem die beiden sie gefunden hatten, wanderten sie zusammen gen Bethlehem. Der brummige Bär ermutigte den Engel zu tanzen, denn jeder könne tanzen, sie solle sich ein Beispiel an ihm nehmen.

Ein alter Wolf (Julia Schneider auf Jakari) wurde auf die beiden aufmerksam und sie erzählten ihm von ihrer Reise und Annes Sorgen, nicht tanzen zu können. Auch der Wolf meinte, dass jeder tanzen könne und schloss sich tanzend der Gruppe an.

Wenig später ertönte das Krächzen eines Raben (Amelie Scheuch auf Dubai) aus den Baumwipfeln. Die Sternschnuppe leuchtete nur noch sehr schwach, aber der Rabe spornte sie an, weiterzuziehen. Wenn sie gemeinsam vor dem Jesus-Kind tanzen würden, könne nichts schiefgehen.

Schließlich erreichten sie ihr Ziel: Im Stall fanden sie Maria und Josef mit dem Jesus-Kind. Aber als Anna ihr Geschenk überreichen wollte, musste sie erschrocken feststellen, dass ihre glänzende Sternschnuppe nicht mehr leuchtete, sondern wie ein unansehnlicher brauner Stein aussah. Tränen stiegen ihr in die Augen und wieder ermutigte sie der Bär, gemeinsam mit ihnen zu tanzen. Ihr Tanz war so wunderschön, dass die Engel im Himmel und die Tiere auf Erden noch heute davon erzählen.

Vorgetragen wurde die Weihnachtsgeschichte von Jugendwartin Anne Schneider, die unterstützt von Carolin Boucsein die Geschichte mit den Kindern einstudiert hatte.


Beim nächsten Programmpunkt fühlte man sich ein wenig in den Wilden Westen versetzt: Michael Hoffmann zeigte mit seiner Quarterhorse-Stute "Smartiesreadytoslide" wie gut er das Bogenschießen beherrscht. Alle Ballons wurden sicher getroffen und keiner der Zuschauer durch einen Pfeil verletzt.


Danach boten die Jugendlichen eine Spring-Quadrille zu Musik von "Bibi und Tina" dar, koordiniert von Georg Hoeck.

Die Vereinskameradinnen Jana Dersch (Corazon), Luisa Dersch (Lavallo), Antonia Krauskopf (Reflex), Theresa Krauskopf (Dom Perignon), Anne Schleiter (Dartagnan) und Pauline Wiegel (Waikata) ritten in bunter Kleidung in frischem Tempo über die Sprünge - ganz nach dem Songtext "sie jagen im Wind, sie reiten geschwind, weil sie Freunde sind".

 

Mit Spannung erwartet folgte dann der Überraschungsauftritt "Einreiten der Rentiere": Anne Schneider und Carolin Boucsein hatten die beiden Kaltblüter Dusty und Kiana als Rentiere und sich selbst als wohlbeleibte Reiter mit Latzhose und Nikolausmütze verkleidet. Schon das Einreiten ohne Sattel sorgte für etliche Lacher und so mancher staunte, wie gut sich die beiden Schwarzwälder Füchse doch bewegen können - wenn sie wollen.

In Reimform nahmen sie die unterschiedlichen Ansichten von Reiter und Reittier auf die Schippe. Während der Mensch an ein reiterliches Hochgefühl von Takt, Elastizität und Muskelspiel denkt, ist aus Rentier-Sicht der Reiter in erster Linie ein lästiger Begleiter. Wer träumt schon von Menschen mit Sporen, lauter Musik in den Ohren oder dem Luxus weiß bandagierter Füße? So bevorzugt das Rentier die Koppel, ohne "Reiter-Rumgehoppel", stolz, frei und wild - da passt der Reitsport nicht ins Bild!

Das Publikum war begeistert und viele lachten lauthals.

 

Wie angekündigt kam anschließend auch noch der Weihnachtsmann (Karl Klingelhöfer) mit seinem Rentier-Schlitten in die Halle. Nachdem die Kinder ihm in Gitarren-Begleitung von Daniela Schleiter einige Lieder vorgesungen hatten, verteilte er viele Präsente an die kleinen und größeren Kinder.


Für das leibliche Wohl der Besucher war mit einem Kuchenbuffet, frischen Waffeln sowie heißen und kalten Getränken bestens gesorgt.